News

I have moved!

Die meisten von euch wissen es schon – mein neuer Blog heißt A HUNGRY MIND. Damit ihr euch nicht alle die Mühe machen müsst, mir auf Bloglovin neu zu folgen, gebe ich diesen Auftrag einfach an den Bloglovin-Support weiter.

Dear Bloglovin-Support, I’m writing this blog post for you to move my followers from this blog to ahungrymind.com. Thanks a million!

Lifestyle

Everydaysoap sagt Tschüss

Meine Lieben,

es kommt jetzt kein Eintrag über irgendeine „Bloggerkrise“. Es ist einfach so: Etwas passt hier, ganz speziell auf diesem Blog, nicht mehr. Ihr kennt mich. Viele von euch begleiten mich schon seit Jahren durch verschiedene Experimente meines Online-Daseins – meistens hielt es nicht allzu lange. Immer wieder trieb mich der konfuse Drang zur Veränderung um und ich brach alle virtuellen Zelte ab, um etwas ähnliches mit anderem Namen zu starten. Anders dieses Mal: Everydaysoap ist seit über drei Jahren mein Projekt. Der Blog ist mir ans Herz gewachsen wie noch kein anderer davor. Trotzdem ist es wieder so weit. Ich verabschiede mich heute. Warum? Ein Erklärungsversuch.

Everydaysoap begann im Mai 2012 als Beauty- und Lifestyleblog. Der Name zielte auf genau diese Doppeldeutigkeit ab: Kosmetik und Alltag. Ich schminkte, probierte, bewertete und fotografierte. Es machte mir Spaß. Aber irgendwie war das für mich wie mit der Schminke aus der Bravo Girl: Irgendwann ist man darüber hinaus. Bunte LEs, hunderte Pinsel, siebzig Nagellacke, teure High End Produkte? Am Anfang eine spannende Welt, aber je mehr ich hatte und ausprobierte, desto mehr bemerkte ich, dass ein paar gute Basics mir reichten und das Thema Schminken sich damit für mich persönlich erschöpft hatte. Kein Problem, denn Blogs wachsen mit der Persönlichkeit und vertragen auch Themenwechsel. Aber leider passte schon ab diesem Zeitpunkt der Name Everydaysoap nicht mehr ganz.

Was dann kam, machte mich trotzdem stolz: Ihr habt mich drei Jahre lang durch mein Studium begleitet, habt viel aus meinem Alltag mitbekommen und damit auch viel meiner persönlichen Entwicklung. Ich lernte mich selbst zu ernähren (kein Scheiß) und zeigte euch die Ergebnisse, philosophierte über Leben und Liebe und ein mittelmäßig sinnvolles Studium. Ich lernte selbständig leben, eine Weile lang sogar im Ausland. Ich sah mehr neue Orte als in meiner ganzen Jugend zusammen. Es waren drei grandiose Jahre für mich.

Auf dem Blog widmete ich mich neben meinen Alltagserzählungen den Themen Food, DIY, Interior und Reisen. Ein klassischer Lifestyleblog eben. Lange Zeit hatte ich Freude daran, aber zuletzt ließ ich es immer mehr schleifen. Ich wusste nicht mehr, was ich euch zeigen sollte, abgesehen von Reiseberichten. Nichts war mir mehr gut genug. Schon okay. Aber eben nie so richtig mit Wumms.

Kürzlich zog ich nach Hamburg, um meinen nächsten Traum zu verwirklichen. Super Stadtteil, super Wohnung. Das einzige Manko: Durch unsere Fenster kommt nie direktes Sonnenlicht. Nach wenigen Tagen stand ich zum ersten Mal vor der Herausforderung, im Innenraum Fotos für den Blog zu schießen. Ohne Tageslicht? Vergiss es. Ich war demotiviert, frustriert. Wie sollte ich so den Blog weiterführen? Wie sollte ich so noch… mithalten? Und dann dachte ich: Stop. Was machst du da eigentlich? Wieso bist du seit Monaten von Grund auf unzufrieden mit einem Projekt, das du mal so geliebt hast? Ich begann, mein Bauchgefühl in Worte zu fassen und zu reflektieren.

Das Netz wimmelt von Blogs und Instagram-Feeds, die schöne und leckere Dinge herzeigen. Und ich liebe solche Projekte! Ich folge vielen exzellenten Food und Style Blogs. Genau das ist aber das Problem: Es gibt sie schon. Es gibt einige Blogger, die die Hochglanz Lifestyle Kunst perfektioniert haben, und unzählige, die es versuchen. Ich bin es leid, zu den letzteren zu gehören. Denn wer behauptet, dass es ihn nicht frustriert, wenn keinerlei Reaktionen zu einem liebevoll vorbereiteten Post kommen, lügt. Wer sagt, dass ihm Followerzahlen egal sind und er nur für sich selbst bloggt, dem reicht auch ein privates Lifejournal. Mir reicht das nicht. Ich wollte auch so gut sein. Everydaysoap sollte so ein Lifestyleblog werden. Alle 3 Tage einen glänzenden Beitrag posten und Beifall ernten. Andere mit meinem Stil inspirieren. Mit dem mangelnden Licht in meiner Wohnung und meinem Vollzeitjob wurde mir nun endgültig ein satter Strich durch diese Rechnung gemacht. Und das war gut so. Denn ich erkannte etwas.

Das bin nicht ich.
Das sind andere.

Ich lese solche Angebote gerne und lasse mich inspirieren. Ich stehe auf Ästhetik. Ich mag Mädchenkram wie Deko, Schminke, auch Mode. Ich bewundere Frauen, die ihre Selfies immer im perfekten Winkel schießen und so auf Instagram aussehen wie Göttinnen. Ich finde es beeindruckend, wenn ein Food Foto so richtig lecker aussieht und freue mich, wenn ich ein Rezept easy nachkochen kann. Aber wisst ihr, auf welche Beiträge ich auf meinem Blog so stolz bin, dass es mich große Überwindung kostet, sie heute hier zurückzulassen? Alles zu den Themen Reise und Persönlichkeit. Und meine besten (meist uninszenierten) Fotografien von Orten und Menschen. Kurz die Posts, in denen mein Herz steckt. Die Posts, zu denen auch ihr starke und kluge Gedanken hattet. Alles andere bin ich nicht und muss ich auch nicht sein. Und da das „andere“ den Mehrteil von Everydaysoap einnimmt, habe ich mich entschieden, ganz neu zu beginnen.

Rückblick: Meine persönlichen everydaysoap – Highlights

Wandering around the UK: Meine Reiseberichte aus England
Was das Auslandssemester mit mir gemacht hat
Tinder: 3, 2, 1, heiß! Zur „Liebe“ auf den ersten Blick
Be strong and ready… welcome 2015
Warum Reisen mir jeden Cent wert sind

Meine besten Geschichten passieren nicht in der Küche oder auf dem Sideboard. Ich habe keinen Bock, samstags zum Flohmarkt zu rennen und irgendetwas anderes als IKEA zu kaufen, nur um artsy auszusehen. Ein Blumenstrauß ist super, aber davon 35 überbelichtete Fotos zu schießen, um nachher 50 Likes abzusahnen, ist mir irgendwann zu lahm. Was mir Spaß macht, ist nicht Magazinperfektion. Die kann ich euch nicht bieten. Was mich bewegt, ist das echte Leben. Meine Erfahrungen, meine Reisen, meine Entdeckungen. Ich habe viel erlebt und noch tausend Mal mehr vor mir.

Ich habe nicht das spektakulärste Leben von allen, aber sicher auch nicht das langweiligste. Stehen bleiben fällt mir schwer. Ich kann mich nicht auf ein Interesse festlegen, sondern möchte immer wieder Neues ausprobieren. Die nächste Herausforderung ist immer das, worauf ich mich am meisten freue, die letzte Hürde das, worüber ich reflektiere. Und davon werde ich euch in Zukunft erzählen. In einem Projekt, in dem ihr mich und meine Themen ganz klar wiederfinden werdet, aber das auch anders ist als alles, was ich bisher gemacht habe. Es ist ein Selbstversuch. Und hoffentlich auch ein Anstoß für euch. Auf A HUNGRY MIND mache ich alles zum ersten Mal.

Ich freue mich über jeden, der mir weiter auf meiner Reise folgt und sage tausend Mal DANKE für jedes Reinklicken, jeden Kommentar auf Everydaysoap – danke für drei tolle Jahre.

Lifestyle

LIVING: All in One Room

Room Tour by everydaysoap.net

Es ist ja nichts Neues: Der Wohnraum ist in Hamburg ein bisschen knapper als anderswo. Zu den Top 5 der Dinge, die ein Hamburger nicht sagt, gehört vermutlich sowas wie „Wow, wie soll ich dieses Zimmer nur voll kriegen?“ oder „Geil, ich kann mich im Badezimmer frei bewegen!“. So kommt es auch, dass mein persönliches Reich namens WG-Zimmer wieder auf süße 14 Quadratmeter beschränkt ist. Wie man auf so engem Raum alles unterkriegt, habe ich euch schon einmal in einem Guide für kleine Zimmer gezeigt. Mit All in One – Schlafzimmer, Kleiderschrank, Arbeitsbereich und eigentlich auch Wohnzimmer – kenne ich mich also schon ein bisschen aus. Heute nehme ich euch mit in mein neues Hamburger Zuhause… Continue Reading

Lifestyle

Things that rocked my world in July

Ich muss durch den Monsuuuuun… so in etwa klingt mein Fazit für den ersten Monat in Hamburg. Ja, den Ohrwurm habe ich euch gerne verpasst. Bitteschön! Wieso ich mal Tokio Hotel Fan war, kann ich mir auch nicht erklären, aber woran es bei meiner norddeutschen Freundin lag, ist mir jetzt sonnenklar. Es war die Identifikation mit dem täglichen Kampf gegen den Regen. Nein, es ist kein Gerücht – das Hamburger Wetter ist der Horror für mich, proudly born and bred im wunderschönen, sonnigen Süden! Während meine Familie also in der Hitze hechelt, zittere ich diese Woche im Wollpullover. Und bin trotzdem ganz schön happy.

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Food

{Soulfood Sunday} Einweihung mit Kanelbullar

Einen wunderschönen Sonntagabend aus Hamburg! Ja, ihr lest richtig: Ich wohne seit Dienstag in der schönsten Großstadt Deutschlands. Während ich die erste Nacht noch auf einer Luftmatratze verbrachte, klingelte am nächsten Morgen schon der IKEA-Lieferant. Leider konnte er mir keine Kanelbullar mitbringen – Sauerei! Aber selbst ist die Frau – sowohl beim Möbel aufbauen als auch beim Zimtschnecken backen.

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