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{Collect memories, not things} Bilanz 4/6

Puh! Aus dem letzten Loch pfeifend schlittere ich hier her, um diesen Beitrag zu schreiben, denn ich habe mir gerade den Kauf von einem Paar wunderschöner Pumps verkniffen, die es auch noch in meiner komischen Zwischengröße und für den halben Preis gab. Ich bin so stolz auf mich! Sie wären nämlich echt schön gewesen. Meine Lieblingsfarbe. Wildleder. Schlaggeschützte Sohle. Ein Träumchen. Aber wer braucht schon mintfarbene Pumps im deutschen Herbst? Ich habe im Juli und August auch so schon genug geshoppt. Hier meine Bilanz:

Erlaubt ersetzt / bisher nicht vorhanden
weißes Cami
Strandtasche
Sonnenbrille
schwarze Kunstlederjacke
schwarze Hose
Yogahose

Erlaubt gegönnt
Maxirock
Skort (Skirt + Shorts)
Statement-Kette
Gilmore Girls: Die komplette Serie


links: Maxirock, Kette & Cami von New Look, Sonnenbrille & leichte Bräune von Kreta – rechts: Crop Top von H&M, vornehme Blässe aus DE

Unerlaubt gekauft
Crop Top von H&M
Kleidchen vom kretischen Markt

Übrige Teile
1 Schmuck/Kosmetik

Obwohl ich mich fast ganz an die Regeln gehalten habe, habe ich im Juli und August echt viel eingekauft. Das rührte einerseits daher, dass ich für den Strandurlaub echt gar nicht mehr gerüstet war, und andererseits daher, dass ich nach dem Urlaub in ein frühzeitig erherbstetes (Wortschöpfung) Land zurück kam… Ich hatte finanziell ein bisschen Luft und habe endlich mal ein paar kaputte, abgetragene Sachen (zum Beispiel die Lederjacke, die schwarze Jeans und meine überaus gammelige, weite Sporthose) ersetzt, um wieder eine vernünftige Basics-Garderobe zu haben.

Zwar konnte ich den Maxirock bisher nur im Urlaub tragen – danke, deutsches Wetter -, aber ich finde ihn echt schön und hoffe, dass er dieses Jahr noch einmal Ausgang bekommt. Die goldene Kette war dagegen ein echter Fehlkauf, denn sie hat nicht einmal den Urlaub überlebt. Nach ein paar Tagen am Meer war sie so oxidiert, dass ich sie weggeworfen habe… das war wirklich verschwenderisch und hat mich geärgert, nicht nur des Geldes wegen. Aber gut, es war eben billig produzierter Modeschmuck. Wieder etwas gelernt.

Die Gilmore Girls Serienbox zählt wohl für mehr als eine DVD, deshalb habe ich auch keine “übrige” aufgelistet. Dafür habe ich die Box gebraucht bei einer lokalen Flohmarktgruppe erstanden. Solche Facebookgruppen machen mir in letzter Zeit echt Spaß: Altes loswerden und gegen Neues tauschen, ohne dass etwas Neues produziert werden muss. Nutzt ihr solche Plattformen auch?

Ich bin mit meinem vierten von sechs Projektzeiträumen zufrieden. Die zwei zusätzlichen Sommersachen, die ich mir nicht verkneifen konnte, seien in Urlaubsstimmung erlaubt, so lange sie gut im Budget liegen.

Sabine


Dear August, you were so… rollercoaster-ish!

Kennt ihr diese Monatsrückblicke, bei denen es sich gelogen anfühlen würde, im Rückblick ein nur positives Schlagwort zu nennen? Ein negatives trifft es noch weniger, weil man eigentlich ganz viel Tolles erlebt hat? Ich frage mich, ob das ein allgemeines Problem ist, das mir nur jetzt auffällt, ob ich vielleicht pessimistisch bin (etwas Schlechtes findet man ja selbst am schönsten Sonnentag, wenn man danach sucht), oder ob mein Leben gerade einfach von einer Achterbahnfahrt gezeichnet ist.

Ich vermute, meine Achterbahn nennt sich Ungewissheit. Ich bin an einem dieser Punkte, an denen man nicht weiß, was als nächstes kommt. Träume verfolgt und Pläne schmiedet, Versuche startet, aber eben keine Gewissheit hat. So sehr ich mich auf Neues freue und gespannt darauf bin – ich brauche auch Sicherheit. Zumindest einen nächsten, vielleicht noch einen übernächsten Schritt in Sicht. Und deshalb lasse ich mich zurzeit so leicht hin- und herschleudern. Aber was soll man machen, außer die Arme hochzureißen und die Fahrt zu genießen?

Passend zum Thema eines meiner Lieblingszitate, “If your dreams don’t scare you, they’re not big enough”. Da ist was dran, vor allem in den letzten Wochen. Ganz nebenbei begann bei mir auch die vorlesungsfreie Zeit und damit zumindest mal ein paar Tage Ferien. Ich las ganz viel, unter anderem das “Flow” Ferienbuch und die gesamte Divergent-Reihe. Auch fürs Kochen gab es wieder mehr Luft.

Da der Sommer 2014 in Deutschland nicht existiert, war ich umso froher, nach drei Jahren endlich mal wieder einen kleinen Strandurlaub gebucht zu haben. Wir verabschiedeten uns in Nürnberg vom kalten Ekelwetter und genossen 7 wunderbare Tage auf Kreta. Nicht so “wunderbar” waren dabei die halsbrecherischen Bergsteigeabenteuer, auf die ich mich mit meiner Höhenangst niemals wissentlich eingelassen hätte, aber naja, irgendwas muss ja immer sein! Dafür waren der Hotelpool und der normale Strand in Matala auch sehr schön.

Neben unserem Dorf Matala besuchten wir noch den Markt in Mires, den Strand von Preveli sowie den malerischen Ort Agia Galini. Unser Urlaub war auf jeden Fall sehr schön und erholsam und wenn jemand noch gerne eine Hotelempfehlung in Matala möchte: Das Valley Village ist total süß und familiär, es gibt gutes Essen auf einer tollen Terrasse und der tägliche Zimmerreinigungsservice ist herausragend!

Seht ihr übrigens, dass ich wie versprochen im Urlaub nur Kleider und Röcke getragen habe? Ach, bin ich froh, noch ein letztes Mal die Sommergarderobe ausgeführt zu haben!

Nach dem Urlaub und einem verlängerten Wochenende zuhause freute ich mich dann aber auch wieder auf meine WG. Auch wenn wir seit einigen Wochen furchtbarem Baulärm ausgesetzt sind, habe ich mal wieder erkannt: There’s no place like home. Und sich in einer Studentenbude schon so zuhause zu fühlen, ist glaube ich unbezahlbar. Auch hier gilt wieder das Achterbahnprinzip: Trotz der Makel und des Ärgers, den man hin und wieder hat, habe ich mit meiner Wohnung doch einen echten Schatz gefunden.

Gegen Ende des Monats wurde es wieder stressig, ich musste in der letzten Woche fast voll arbeiten und nebenbei erst einmal wieder mein Leben auf die Reihe kriegen (so ein Kühlschrank ist ganz schön leer nach dem Urlaub), aber Zeit für ein bisschen Mädchenkram blieb doch noch. Und für meine Lieblingsbeschäftigung: Kochen und Essen. Mein Highlight des Monats war ein Rezept von Jamie Oliver.

Ich freue mich wie immer über Follower unter misspinoli. Erzählt mal: Wie war euer August?

Sabine


August Inspiration: Wer hat die Hosen an? Niemand!

Neulich auf Twitter die Beobachtung: In den meisten Beziehungen muss es einen geben, der dominiert. Der die Hosen an hat. Aber ist das nicht bescheuert? Sollten nicht beide gleichermaßen die Hosen an haben? Es ist ein Sprichwort und doch ist etwas dran, vor allem wenn man an die Ermächtigung der Frau denkt. Und ernsthaft: Ich bin dankbar, dass unsere Vorfahrinnen das Recht, Hosen statt Röcke zu tragen, erkämpft haben. Gleichberechtigung ist wichtig und so eine Jeans ist sehr praktisch, aber ich LIEBE das typisch weibliche Kleidungsstück, den Rock, dennoch für das, was er ist. Denn Röcke sind einfach schön! Ich bin gern eine Frau, auch wenn ich mir für diese Aussage heutzutage fast schon schräge Blicke gefallen lassen muss. Ist mir egal. Ob süß, klassisch, sexy oder cool – Röcke und Kleider sind meine Favoriten im Schrank.

Altmodisch? Nee! Unbequem? Im Gegenteil! Ich ziehe so einen schön elastischen Rockbund oder ein an der Taille zusammengefasstes Kleid eindeutig dem dezent ans Mittagessen erinnernden Knopf der Jeans vor. Und doch greife ich morgens so selten nach Rock oder Kleid. Vor allem das Wetter hindert mich in Deutschland oft daran. Bei Regen und kaltem Wind macht es auch mit Feinstrumpfhose keinen Spaß. Es kostet Zeit, sich morgens für einen Rock zu entscheiden, weil ich dann auch der Rest des Outfits besser bedenken muss als bei der Jeans-Shirt-Kombi. Irgendwie bin ich zu faul geworden, das zu tragen, was ich liebe. Und deshalb habe ich beschlossen: Ich werde ich in meinem Urlaub 7 Tage lang nur Röcke tragen – ha! Ich zelebriere meine Weiblichkeit und ich freue mich darauf wie das kleine Mädchen, das ich nie war (in Wirklichkeit habe ich früher sogar Blumen und Glitzersteinchen auf der Jeans verweigert).

Hier kommt meine Sommerkleider-Inspiration, dieses Mal via Zalando:

Ich liebe diesen (und jeden) Sommer vor allem weiß im Kontrast mit knalligen Farben. Blumenmuster gehen natürlich auch immer; dieses Jahr sind die großen Blumen dran. Luftige Sommerkleidchen dürfen auch gerne frech gemustert sein – oder süß gepunktet.

Und für alle, die dieses Jahr nicht in den Urlaub können oder kein Budget mehr für den Sommersale haben, habe ich hier noch eine Zusammenstellung meiner Basics in Richtung Spätsommer oder Herbst. Diese Modelle kann man (spätestens mit Strumpfhose) auch in Deutschland regelmäßig tragen… und dazu werde ich mich ab jetzt auch wieder motivieren, denn ich liebe sie!

Das absolute Basic ist “das kleine Schwarze”. Ich mag es, ein etwas ausgefalleneres Modell auszuwählen, das trotz der Schlichtheit ein wenig aus der Masse heraussticht. Auch ein Maxirock gehört für mich seit diesem Jahr zur Spätsommer-Garderobe. Ich war lange skeptisch, weil ich kurze Beine habe, aber mit Pumps oder Sandaletten sieht der Maxirock auch an kleinen Frauen toll aus! Auch zum Pflichtprogramm gehört für mich ein schwarzer Volantrock und ein gemusterter Stoffrock. Die beiden kann man im Herbst superleicht zu einem einfachen Oberteil und einer schwarzen Feinstrumpfhose kombinieren. Neben dem klassischen Bleistiftrock – hallo sexy Geschäftsfrau – habe ich auch einen Jeansrock aufgelistet, obwohl ich Jeansröcken eigentlich abgeschworen hatte. Nicht mein Ding, dachte ich. Dieses High Waist Modell von ONLY finde ich aber richtig toll!

Tragt ihr auch gerne Röcke und Kleider oder lieber Hosen? Welche sind eure Lieblingsmodelle im August?

Dieser Post ist in Kooperation mit Zalando entstanden. Dies beeinflusst jedoch nicht meine Meinung. Es sind meine Ideen und Geschichten, die hier veröffentlicht werden. Lest dazu mein Kooperationsstatement. Das Copyright der verwendeten Bilder liegt bei Zalando.

Sabine


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