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Welttag des Buches: Giveaway “Eat Pray Love” & “Schiffbruch mit Tiger”

Welttag des Buches

23. April, Welttag des Buches – man sollte ihn zelebrieren wie einen kleinen Feiertag. Ein Buch in die Hand zu nehmen ist ein kleiner Luxus und gleichzeitig etwas, das uns in der digitalisierten Zeit manchmal ein bisschen schwer fällt. Nachdem auch ich in letzter Zeit ein wenig mit dem Lesen gerungen habe, habe ich inzwischen die Freude daran wiederentdeckt. Ich habe wieder Bücher gefunden, die mir Spaß machen. Bücher, die ich mir nicht aufzwinge, sondern solche, auf die ich wirklich Lust habe. Bei denen mir die Zeit nicht vergeudet vorkommt. Diese Freude möchte ich heute mit euch teilen und euch einen Anlass geben, mal wieder in eine tolle Geschichte zu versinken. Schon auf Instagram habe ich angekündigt, dass ich auch dieses Jahr wieder bei der Aktion Blogger schenken Lesefreude dabei bin. Als dann letzte Woche noch die Email der Stiftung Lesen kam, dass ich als Buch-Schenkerin bei der Aktion Lesefreunde dabei bin, war die Überraschung perfekt! Danke an die Stiftung, die teilnehmenden Verlage und die Autoren, die ihre Bücher zu diesem Anlass kostenlos zur Verfügung gestellt haben. Ich freue mich sehr, dieses Geschenk mit meinen Lesern teilen zu dürfen.

Welttag des Buches

1. Preis – “Eat Pray Love” von Elizabeth Gilbert
Weil ich hiervon nur ein Exemplar verlose, das ich außerdem selbst bezahlt habe, ist “Eat Pray Love” der erste Preis. Es handelt sich hier um die englische Ausgabe, die ich schon einmal hier rezensiert habe. Ein tolles Buch, aus dem man Einiges mitnehmen kann.

2.-5. Preis – “Schiffbruch mit Tiger” von Yann Martel
Insgesamt verlose ich vier Exemplare von Yann Martels “Schiffbruch mit Tiger”, dieses Mal in der deutschen Schenkversion von der Stiftung Lesen. Life of Pi war letztes Jahr ein Riesenerfolg im Kino und ich hoffe, dass euch auch das Buch dazu Spaß macht!

Gewinnspielregeln
1. Kommentiere unter diesem Beitrag mit deinem Namen und deiner Emailadresse. Erzähle mir von deinem Lieblingsbuch!
2. Falls dir eins der beiden Gewinnspielbücher nicht zusagt, erwähne es bitte. Falls ich dich dann für dieses Buch ziehe, wird jemand anderes ausgelost – es wäre ja schade, etwas zu verschenken, das derjenige gar nicht haben will.
3. Theoretisch musst du kein Leser sein, weil ich niemanden “kaufen” möchte. Es wäre aber schön und fair, wenn du nur teilnimmst, wenn dir mein Blog auch sonst gefällt und du ab und zu vorbeischauen willst, und nicht, um nach dem Gewinnspiel direkt wieder zu verschwinden!
4. Zusatzlose gibt es für Facebook-Like (1 Los) und Erwähnung auf dem eigenen Blog (2 Lose). Schreibe einfach +FB oder +Blog (mit Link) in den Kommentar.

Das Gewinnspiel läuft genau eine Woche, also bis einschließlich 30. April. Der Gewinner wird per Mail benachrichtigt und auf Facebook bekannt gegeben. Viel Spaß beim Teilnehmen!

Sabine


Auslandsmemorybook Teil 2: 2014

2014 habe ich in Frankfurt begonnen, um noch am selben Tag zurück nach London zu fliegen und den letzten Monat meines Auslandssemesters zu beginnen. Es war alles viel zu kurz, aber wenn ich meine Memorybookseiten anschaue, sehe ich, wie viel Leben ich in die begrenzte Zeit in England gepackt habe. Mehr hätte ich nicht daraus machen können, und schöner hätten auch meine Mitmenschen mir die Zeit nicht machen können.





Nach den paar Tagen in London gab es noch einen Essay abzugeben und dann hieß es auch schon Goodbye. Besonders schwer fiel es mir bei der Photo Society und natürlich bei meinen Mitbewohnern. Es ist schon auch schwer, einen schönen Ort zu verlassen, aber was einen letztendlich so richtig festhält, sind die Menschen. Meine Australier und Neuseeländer werde ich wohl lange Zeit nicht mehr sehen können. Besser sieht es bei den Foto-Briten aus, denn die sehe ich nächstes Wochenende. Wir treffen uns in Prag. Es war also doch kein Goodbye für immer, und das ist doch Wahnsinn, oder? Ich hoffe, dass ich es auch noch mal um die Welt schaffe.






What a ride! Looking at this last month of my semester abroad, I reckon I put as much life in my days as I could and I don’t regret a single thing, except having to go home so early. I am so grateful for the time I had with those amazing people in all those amazing places. Living abroad was a once in a lifetime experience that I will talk about once more in another blogpost. You also got a glimpse of what I’m going to show you in my last London posts!

Sabine


{Soulfood Sunday} Himbeermacarons

Ich bin ja so eine, ich bekomme Trends manchmal erst etwas später mit. Dann beäuge ich sie ein Weilchen skeptisch aus der Ferne und befinde sie entweder für doof. Ihr wisst schon, manches braucht wirklich keiner; bei anderem erwische ich mich, dass ich gerne aus Prinzip dagegen wäre. Oder ich stecke dann doch mal die Nase rein und schaue, ob die anderen vielleicht recht haben könnten. Gestern war ich im Kino in “Divergent”, nachdem mir eine Freundin wochenlang von dem Buch vorgeschwärmt hat. Obwohl mir die erste halbe Stunde nicht so gut gefallen hat, hat es mich dann doch gefesselt und jetzt stehen die drei Bücher auf meiner Wunschliste, weil ich wissen will, wie es weitergeht. So ähnlich war es mit Macarons. Als meine Schwester anfing, sie zu backen, dachte ich “Ach nee, nicht die auch noch!”. Dann hab ich die Teile probiert und musste ihrem Wunsch nachgeben, das Rezept auf den Blog zu stellen. Denn die Macarons sind trotz großer Beliebtheit (oh Graus) echt lecker.

Zutaten (20 Macarons)
Schalen:
45g gemahlene Mandeln
75g Puderzucker
36g Eiweiß
10g Zucker
Lebensmittelfarbe (Pulver oder Paste)

Himbeer-Füllung:
150g Himbeeren
100g Gelierzucker 1:2

besonderes Werkzeug:
Spritzbeutel
Sieb

Zuerst einmal: Bei diesem Rezept ist es super wichtig, dass die Zutaten und Anweisungen ganz genau eingehalten werden. Während man bei einem Rührkuchen auch mal ein bisschen experimentieren darf, kann Nichtaufpassen oder Experimentieren hier fatal sein. Das mussten wir in 3 Backanläufen feststellen. Also: Acht geben, dann klappt das! Es geht so los: Die Mandeln und den Puderzucker mischen und fein mahlen. Gröbere Stückchen entfernen, am besten durch ein Sieb. Das Eiweiß schlagen und den Zucker dazugeben, sobald das Eiweiß schaumig wird. Weiterschlagen und sobald die Masse weiß ist, die Lebensmittelfarbe hinzufügen. Dabei sehr vorsichtig mit der Menge sein, es wird sehr schnell extrem! Die Masse fertig zum Eischnee schlagen. Eischnee ist, wenn die Masse fest ist und man die Schüssel drehen kann, ohne dass sie herausfällt. Das Mandelpuderzuckermehl von Hand unterrühren – vorsichtig, also nicht zu lange. Die Masse in einen Spritzbeutel füllen und kleine Kreise (ca. 2,5cm Durchmesser) auf das mit Papier ausgelegte Backblech geben. Etwa 3 Zentimeter Abstand lassen. Besonders wichtig ist jetzt, dass die Macaronschalen vor dem Backen 30 Minuten ruhen. Dann den Backofen auf 150 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Masse nach der Ruhezeit auf der mittleren Schiene 14-15 Minuten backen, den Backofen beim Reinschieben auf 140 Grad runterdrehen.

Während der Backzeit kann die Füllung zubereitet werden: Die Himbeeren mit 2 EL Wasser kochen und zerdrücken, bis sie weich sind. Die Himbeeren sieben, damit die Kerne rausgehen. Mit dem Gelierzucker 3 Minuten kochen. Die Himbeermasse im Kühlschrank abkühlen lassen, bis sie zum Gelee wird.


Wenn die Macaron-Schalen fertig sind, das Blech herausholen und 5 Minuten abkühlen lassen. Damit die Schalen sich besser vom Papier lösen, das Backblech einmal kurz auf die Ablage stoßen. Macarons kurz umdrehen und auf die Oberseite legen, damit die “Füßchen” (das ist der Rand) trocknen können. Danach wieder umdrehen. Wenn die Füllung wie oben beschrieben fertig ist, je ein Schalenteil nehmen, mit einem Teelöffel Füllung darauf verteilen und ein zweites Schalenteil darauf drücken. Dabei vorsichtig sein.

Am besten stellt ihr die Macarons die Nacht über in den Kühlschrank, damit sie das Aroma der Füllung annehmen. Und dann lasst es euch schmecken! Ich meine, ich werde hier nicht hysterisch werden. Ob Massenhypes so wichtig sind, ist fraglich. Unbestreitbar ist aber, dass Macarons eine feine kleine Sache sind, der man gerne eine Chance geben kann, wenn man Lust hat!

Unser Macaron-Rezept ist aus dem Buch “Macarons für Anfänger” von Aurélie Bastian.

Sabine


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