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{Collect memories, not things} Bilanz 6/6 – Fazit

Es wird Zeit, Abschied zu nehmen. 2015 wird es mein Konsumstop-Projekt Collect memories, not things auf everydaysoap so nicht mehr geben. Nicht, weil ich nicht mehr dahinter stehe – es hat mir in den letzten beiden Jahren viel Spaß gemacht und noch mehr hat es mir geholfen, meine Vorsätze (zumindest grob…) einzuhalten. Allerdings kommen im nächsten Jahr so viele Veränderungen auf mich zu, dass ich mich nicht mit “Regeln”, was meine Einkäufe angeht, aufhalten möchte. Das ist auch so nicht umsetzbar, denn es wird Monate geben, in denen ich Einiges kaufen muss, und wieder andere, in denen ich sparen kann und muss. Ich denke, ich bin fertig mit Collect memories, not things – aber natürlich nur offiziell auf dem Blog.

Ich nehme ich es weiterhin mit in den Alltag, denn mein Konsumverhalten hat sich in den zwei Jahren definitiv verändert. Ich denke jetzt automatisch immer darüber nach, ob ich etwas wirklich brauche, welche Sachen für meine Mittel übertrieben sind, welchen Luxus ich mir doch mal gönnen darf, welche Investition sich für mich lohnt, … Es ist tausend Mal wichtiger geworden, Geld für Erlebnisse zu sparen, als es für Dinge auf den Kopf zu hauen, die nach kurzer Zeit nur noch im Schrank liegen. Was nicht heißt, dass ich nicht mehr auf hübsche Dinge stehe ;-)

Alles in allem kann ich sagen, dass ich für mich selbst eine gute Balance gefunden habe und das Projekt auf dem Blog zur Ruhe lege. Trotzdem können alle, die teilnehmen wollen, es sehr gerne weiterführen!

Hier kommt also meine letzte Bilanz – schade, ein bisschen werde ich meine Listen ja schon vermissen!

CMNT November Dezember

Erlaubt gegönnt
Rock
Overknees
Ohrringe & Statement Kette Set
Essie Lack “Jiggle Hi Jiggle Low”

Geschenkt bekommen
(SALE Shopping mit Mama…)
dicker Pulli
Mütze
Handschuhe
Bluse

CMNT November Dezember

Unerlaubt gegönnt
Essie Lack “Jump In My Jumpsuit”

Übrige Teile (nicht gekauft)
2 CDs/DVDs

Natürlich hätte ich euch hier zum krönenden Abschluss gerne die perfekte Punktlandung präsentiert. Leider kommt es immer anders als geplant und mein Lieblingsnagellack tauchte als LE-Dupe auf. Da kann man nicht Nein sagen, liebe Leute… und auch wenn Mama beim Winter-SALE bezahlt, ist das ziemlich top, wenn man im Januar eine Reise in den eiskalten Osten der USA plant. Da das aber die einzigen Ausrutscher waren, würde ich sagen, mein Projekt ist mir auch in den letzten beiden Monaten gelungen und ich kann behaupten: Mission accomplished!

2015 werde ich also keine Konsum-Bilanzen mehr ziehen, was es aber natürlich weiterhin geben wird, ist mein Memorybook! Hier könnt ihr jederzeit noch ein mal alles über Collect memories, not things nachlesen.

Wie hat euch das Projekt gefallen?

Sabine


DIYnachten III: Spitzbuben-Eichhörnchen

“Meine Mama macht die besten Gutsle!” Ich habe es schon im Kindergarten proklamiert und bin mir da bis heute sicher. Die bildhübschesten und leckersten Gutsle (Plätzchen, ihr Nordlichter!) sind wirklich die von meiner Mutter. Kinderfüße auf kalten Küchenfliesen, das gespannte Warten vor dem warmen Ofen auf die ersten Vanillekipferl… und dann der kleine Unterteller mit den ersten Gutsle, für Papa, Schwesterchen und mich – unbezahlbar. Es waren die wenigen Bruchstücke, die das Backen doch nicht ganz überstanden hatten. Aber sie rochen genau so nach Weihnachten und Glück wie all die perfekten, die Mama bis heute jedes Jahr produziert. Und weil ich gar nicht die Geduld habe, so viele Stunden Plätzchen zu backen, und niemand 30 Jahre Erfahrung schlägt, bleibt ihr der Titel der Gutslekönigin. Hier gibt es heute “nur” eine schnelle Variante für eine Sorte, die jeder mag. Denn wenn ich mir noch eine Sache mehr hätte wünschen können (Blasphemie ist das), dann wäre es wohl gewesen: Mama, mach meine Gutsle in Eichhörnchenform!

Eichhörnchen Kekse

Wer meinen Blog schon eine Weile liest oder auf Facebook mit mir befreundet ist, hat bestimmt schon irgendwann mal mitbekommen, dass meine Lieblingstiere Eichhörnchen sind. Ich liebe die kleinen Nager mit den frechen Pinselohren und den flinken Beinchen einfach! Und deshalb konnte ich letztes Jahr nicht widerstehen, als ich dieses Ausstecher-Set mit Waldtieren bei IKEA sah… In der Weihnachtsbäckerei kam es nun endlich zum Einsatz. Weil ich momentan nicht viel Zeit habe, gibt es ganz klassische Spitzbuben mit Himbeermarmelade ohne viel Drum und Dran. Aber dafür in Eichhörnchenform, das steigert den Spaß daran um ca. 80 Prozent! Psst: Die Plätzchen sind besonders geschickt, wenn an Weihnachten Kinder zu Besuch kommen.

Zutaten (20 Stück)
Die IKEA-Ausstecher sind sehr groß, normale Plätzchenformen ergeben etwa 35
200g Mehl
100g gemahlene Mandeln
200g Butter
2 Eigelbe
100g Puderzucker
1 Pk Vanillezucker
75g Himbeergelee
1 TL Zitronensaft

Butter, Eier, Vanillezucker und Puderzucker verrühren. Danach mit Mehl und Mandeln verkneten. Den fertigen Teig in Frischhaltefolie wickeln und für etwa eine Stunde in den Kühlschrank legen (Achtung, nicht zu lange, sonst habt ihr einen harten Klotz).

Den Backofen vorheizen (160 Grad Umluft / 180 Grad Ober- und Unterhitze) und Backpapier auf die Backbleche legen. Dann die Arbeitsfläche großzügig bemehlen und den Teig ausrollen. Am besten nicht den ganzen Teig auf einmal verwenden, sondern immer nur ein Viertel oder Fünftel davon; das ist einfacher. Aber jedes Mal darauf achten, dass genug Mehl auf der Arbeitsplatte ist! Jetzt könnt ihr ausstechen. Im Idealfall löst sich die ausgestochene Masse durch das Mehl direkt vom Untergrund und ihr könnt sie aus der Form heraus vorsichtig aufs Blech stupsen.

Die Ausstecher müssen ca. 10 Minuten backen. Beobachtet sie einfach im Ofen, sie sollten keine deutlichen braunen Ränder kriegen, sondern recht weiß bleiben. Die fertigen Plätzchen mit dem Papier vom Blech ziehen und abkühlen lassen.

Eichhörnchen Tier Ausstecher

Für die Füllung müsst ihr die Plätzchen jetzt nur noch ein wenig sortieren (welche passen schön aufeinander?) und dann kann es losgehen. Den Spritzer Zitronensaft in das Himbeergelee rühren und immer die untere Hälfte mit der Füllung bestreichen. Die obere Hälfte leicht andrücken. Wenn alle fertig zusammengesetzt sind, wird der Puderzucker darüber gesiebt. Jetzt müsst ihr sie noch stehen lassen, bis das Gelee ein bisschen fest geworden ist, auch wenn es schwer ist…

Erzählt mir eine Geschichte aus eurer Weihnachtsbäckerei – früher oder heute!

Sabine


DIYnachten II: Tassen bemalen

Weihnachtszeit ist Teezeit. Kuschlig im Bett mit einer Tasse Tee und ein paar Plätzchen – das hätte ich im Moment wohl gerne, findet aber eher selten statt. Dafür verschenke ich personalisierte Teetassen an Weihnachten – an meine Großeltern, die Tee und Plätzchen genau so lieben wie ich!

Für eine personalisierte Tasse brauchst du:
– 1 weiße (oder helle) Tasse
– 1 Porzellanstift, z.B. von Marabu
– Backofen

Das DIY ist ein sehr selbsterklärendes, aber ich wollte es euch trotzdem zeigen, weil ich mit dem Ergebnis so zufrieden bin und eben weil es so schnell und einfach geht, dass es sogar noch als Last Minute Geschenk klappt. Die Idee habe ich von A Beautiful Mess.

Für die personalisierte Tasse musst du dir nur einen Schriftzug überlegen – ob es nur ein Name ist oder ein ganzer Spruch, ist dir überlassen. Dieser wird mit einem Porzellanstift auf die Tasse gemalt (wer hätte es gedacht). Es ist ganz gut, vorher zu üben, entweder auf Papier oder am allerbesten auf irgendeiner alten Tasse oder einem anderen Geschirrstück, das man danach auch wegwerfen kann.

Ich habe meine Schrift mit einer Wellenlinie verbunden, die hinten zusammenführt und in einer Figur endet. Das könnte auch ein Herz sein oder alles, was dir sonst noch einfällt.

Die fertige Tasse muss für 30 Minuten bei 250 Grad in den Backofen (beziehungsweise je nach Anweisung auf deinem Stift). Dann ist die Farbe fixiert und die Tasse darf gespült werden.

Vor der Bescherung lassen die Tassen sich bestens mit selbstgebackenen Plätzchen oder leckerem, losem Tee füllen… Viel Spaß damit!

Sabine


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