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DIY: Gestalte deine eigenen Visual Statements

Visual Statements DIY

Heute habe ich euch ein kleines DIY mitgebracht. Jeder kennt die Visual Statements, die man als Prints, Smartphone-Hüllen, Shirts und mehr kaufen kann. Aber es geht auch noch viel einfacher! Mit ein bisschen Fingerspitzengefühl lassen sich solche Sachen selbst gestalten. Das schließt für mich den Kauf von Prints nicht aus, aber gerade als Geburtstagsgeschenk oder wenn das Budget mal ausgeschöpft ist, finde ich die persönliche Variante toll! Plus: Man kann alles draufschreiben, was man will, also seid mit den Sprüchen ruhig kreativer als ich.

Visual Statements DIY

Für ein Visual Statement braucht ihr:
– 1 Bilderrahmen in beliebiger Größe (meine sind von IKEA bzw. BUTLER’S)
– 1 einfaches dickes Blatt Papier (bitte kein Aquarellpapier, darauf verläuft die Schrift)
– Wasserfarben oder Aquarellfarben plus Pinsel
– 1 “Glas/Metall/Plastik” Edding oder eine Tuschefeder plus Tintefässchen
– ggf. ein zusätzlicher (Foto-)Hintergrund als zweite Einfassung

Visual Statements DIY

Ihr seht richtig: Ich dachte, ich experimentiere mal mit einerseits angeberischen und andererseits völlig unpassenden Utensilien. Spaß beiseite: Ich habe einfach das genommen, was ich zuhause hatte. Dass dazu ein Aquarellkasten von Schmincke gehört, ist ein schöner Zufall, für ein so simples Kunstwerk reicht aber ganz sicher auch der Wasserfarbkasten aus der Schule. Was aber wahrscheinlich deutlich besser gewesen wäre als mein Edding, ist eine Tuschefeder. Falls ihr die also zufällig zuhause habt (mir fehlte die Tinte dazu), haut rein! Andererseits macht der Edding von selbst tolle gleichmäßige Linien, also jeder so, wie er mag.

Schritt 1: Schneidet euer Papier auf euren Rahmen zu. Trick 17: Die Pappe hinten aus dem Rahmen nehmen und als Schablone benutzen. Aber Achtung, der tatsächlich verfügbare Platz ist am Ende kleiner als das Einlegeblatt. Das vergesse ich manchmal ganz gerne und plötzlich deckt der Rahmen das halbe Bild ab, ups…
Schritt 2: Jetzt kommt euer Aquarellkunstwerk! Die Gestaltung bleibt euch komplett selbst überlassen. Ich bevorzuge einen einfachen und nicht zu dunklen Farbverlauf, damit die Schrift nachher auch wirklich im Vordergrund steht.
Schritt 3: Falls das Papier wellig geworden ist, keine Panik. Einfach 15 Minuten trocknen lassen und für weitere 15 Minuten ein Buch drauflegen. Bevor ihr mit dem Schreiben beginnt, muss das Papier auf jeden Fall trocken und relativ glatt sein.

Visual Statements DIY

Schritt 4: Jetzt geht es an die Schriftgestaltung. Ätzend wäre, wenn euch die Schrift total danebenginge und ihr komplett von vorne anfangen müsstet. Deshalb übe ich meinen Schriftzug – vor allem was die Einteilung angeht – immer auf einem einfachen Papier, das ich auf dieselbe Größe zugeschnitten habe. Dann weiß ich zumindest ungefähr, wo was hingehört. Wie ihr eure Schrift gestaltet, ist wiederum Geschmackssache. Ich mag sowohl klares Uppercase als auch elegante Schreibschriften. Es kann natürlich auch noch viel verschnörkelter sein, wenn man das mag, für mich kommt es aber gerade auf die Einfachheit an.
Schritt 5: Ran an den Speck! Tipp: Seid nicht zu penibel beim Schreiben. Nichts ist am Ende schlimmer als wackelige, unsichere Linien. Setzt eure Linien selbstbewusst – lieber nach einer ganzen Linie kurz absetzen als zwischendurch. Wenn ihr euch unsicher seid, kann ich euch daher eher eine Druckschrift empfehlen als eine Schreibschrift. Bei letzterer muss man immer ganze Wörter am Stück schreiben.
Schritt 6: Jetzt müsst ihr euer Kunstwerk nur noch rahmen! Auf meinen kleinen “Doppel-Rahmen” bin ich zufällig gestoßen, im Rahmen war noch ein altes Bild von einem Schwan auf dem Neckar und ich fand die Kombi irgendwie schön. Wenn ihr gezielt so einen Effekt erzeugen wollt, empfehle ich euch einen starken Kontrast zum Rahmen bzw. Hintergrund des Bildes und ein sehr ruhiges Foto, kein wildes Muster.

Wie gefällt euch das DIY? Habt ihr vielleicht noch Tipps zum Thema Schreiben auf Aquarellpapier?

Sabine


Dear October, you were so… golden!

Zugegeben: Ich bin eine der ersten, die jammert, wenn die Temperatur über Nacht von 20 auf 5 Grad fällt und innerhalb von zwei Tagen wieder nach oben schnellt. Solche Umschwünge bekommen mir nicht gut. Aber wenn er sich dann mal so richtig Mühe gibt, dann liebe ich den Herbst. Der Indian Summer (so nennt man den Altweibersommer auf Neudeutsch) ist einfach immer grandios! Er hat im Oktober dafür gesorgt, dass ich meine Sonnenreserven noch einmal auftanken konnte. Jetzt fühle ich mich bereit für die kalte Jahreszeit.

Ich aß Popcorn, verglich mal wieder Schuhe mit meiner Schwester (wir kaufen immer die gleichen) und ließ mich in Stuttgart von süßer Restaurant-Deko inspirieren.

Ich arbeitete an meiner Bachelorarbeit (manchmal) und verbrachte Stunden mit Bewerbungen (viele). Die erholsame Mittagspause gab es dafür manchmal auf der Neckarmauer.

Tübingen ist unglaublich im Herbst, oder? Überhaupt das ganze Schwabenland: Meine Maultasche to go löste auf instagram so richtig Furore aus! Aber keine Panik: Hier habe ich schon einmal erklärt, wie man sie macht.

Danke übrigens für die rege Beteiligung an den letzten drei Beiträgen! Ich freue mich, dass hier wieder mehr los ist – da kriegt man umso mehr Lust, zu bloggen. Leider ist das mit meiner Bachelorarbeit nicht ganz so leicht zu vereinbaren wie ich das gern hätte, aber ich werde versuchen, immer mal wieder ein paar Ausgleichsstunden am Blog zu verbringen. Trotzdem überlege ich gerade, solche monatlichen Rückblicke demnächst einzustellen. Irgendwie habe ich den Eindruck, dass ich oft nur das wiederkäue, was ihr alle schon auf instagram gesehen habt – und das euch dann verständlicherweise auch gar nicht mehr so wirklich interessiert. Findet ihr solche Monatsposts gut oder sind sie einfach veraltet und ihr klickt meistens weg?

Sabine


{Soulfood Sunday} Mein neuer Mini-Sonntag & Biscotti mit Schokolade

Wann war das letzte Mal, dass ihr einen richtigen Sonntag hattet? Ich meine, wann habt ihr euch das letzte Mal einen Tag gegönnt, an dem ihr mal nichts zu tun habt, oder wenigstens einen Abend, ganz ohne den Drang, noch schnell dies oder jenes zu erledigen?

Schokoladenbiscotti

Die ganze Woche über arbeitet man, geht zur Uni oder erfüllt wie in meinem Fall eben eine Bachelorarbeit-To-Do-Liste, geht zwischendrin noch einkaufen, kocht etwas, ach und die Wäsche sollte auch endlich gebügelt werden. Vor der Lieblingsserie versumpft man dann doch irgendwie. Plötzlich ist es 23 Uhr. Was bleibt, ist oft ein schlechtes Gewissen, weil man nicht so viel geschafft hat, wie man wollte. Und man weiß, am Wochenende bleibt auch nicht die Zeit, es nachzuholen.

Denn das Wochenende ist verplant. Immer. Es ist ein Luxusproblem, aber manchmal, da wächst es einem über den Kopf. Und das ist bei mir dann, wenn ich nach einer vollen Woche auch noch am Wochenende von einer Station zur nächsten renne. Und das meine ich wörtlich. Es ist das Pendeln, das mich fertig macht – mal “nach Hause”, mal woanders hin. Ich bewundere jeden, der es täglich packt. Mich tritt es schon am Wochenende in den Hintern. Klar ist es mir das wert, wenn ich dadurch regelmäßig meine Familie oder meine beste Freundin sehen kann. Aber wenn ich sonntags nach Hause komme, bin ich jedes Mal total kaputt. Unproduktiv. Matsch. Und deshalb starte ich jetzt einen Selbstversuch: Ich richte mir meine kleinen Sonntagsstunden unter der Woche ein. Meine Stunde am Tag, in der ich genau eins mache: Einen Scheiß! Und nichts anderes nebenbei, das ist der Knackpunkt. Ich versuche mir Produktivität beizubringen, indem ich diese feste Pause einrichte. Das funktioniert hoffentlich besser als drei Stunden rumzuhängen, nebenbei so zu tun als ob und mich dabei dann so schlecht zu fühlen, dass ich es nicht genießen kann.

Perfekt für meinen Mini-Sonntag ist eine Tasse “New York Chai” von Teekanne und dieses leckere Zeug, das sich auch ganz fix neben dem Lernen herstellen lässt:

Schokoladenbiscotti
Tasse: IKEA – Teller: BUTLER’S

Zutaten
125g Mehl
1 Ei
100g Zucker
1/2 TL Backpulver
1 TL Zimt
5 Tropfen Vanillearoma
50g Mandelsplitter
40g Schokoladenstücke

01. Ei, Zucker und Vanillearoma schaumig rühren.
02. Mehl, Backpulver und Zimt nach und nach in die Eimasse sieben und unterheben.
03. Die Schokostücke und Mandelsplitter zum Teig hinzufügen und unterrühren.
04. Den Backofen auf 180°C vorheizen, ein Backblech auslegen und mit Butter einfetten.
05. Jetzt kommt der schwierige Teil! Der Teig ist sowas von klebrig, also die Arbeitsfläche gut bemehlen und erst dann den Teig darauf ausbreiten und zu einer schmalen, flachen Rolle formen.
06. Die erzeugte Rolle (Fladen…) aufs Backblech befördern. Pst – es ist auch nicht schlimm, zwei kleinere Rollen daraus zu machen.
07. 20-25 Minuten backen.
08. Die gebackene Rolle 5 Minuten abkühlen lassen – das ist wichtig, sonst bröselt alles auseinander, glaubt einer Erfahrenen – und dann mit einem Brotmesser in Scheiben schneiden.
09. Die Scheiben umlegen, so dass sie mit einer großen Seite nach oben liegen.
10. Noch einmal 10 Minuten backen, nach 5 Minuten wenden!
11. Die Schnitten aus dem Ofen holen und vor dem Verzehr gut abkühlen lassen – wenn ihr es schafft.

Sabine


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