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August Inspiration: Wer hat die Hosen an? Niemand!

Neulich auf Twitter die Beobachtung: In den meisten Beziehungen muss es einen geben, der dominiert. Der die Hosen an hat. Aber ist das nicht bescheuert? Sollten nicht beide gleichermaßen die Hosen an haben? Es ist ein Sprichwort und doch ist etwas dran, vor allem wenn man an die Ermächtigung der Frau denkt. Und ernsthaft: Ich bin dankbar, dass unsere Vorfahrinnen das Recht, Hosen statt Röcke tragen, erkämpft haben. Gleichberechtigung ist wichtig und so eine Jeans ist sehr praktisch, aber ich LIEBE das typisch weibliche Kleidungsstück, den Rock, dennoch für das, was er ist. Denn Röcke sind einfach schön! Ich bin gern eine Frau, auch wenn ich mir für diese Aussage heutzutage fast schon schräge Blicke gefallen lassen muss. Ist mir egal. Ob süß, klassisch, sexy oder cool – Röcke und Kleider sind meine Favoriten im Schrank.

Altmodisch? Nee! Unbequem? Im Gegenteil! Ich ziehe so einen schön elastischen Rockbund oder ein an der Taille zusammengefasstes Kleid eindeutig dem dezent ans Mittagessen erinnernden Knopf der Jeans vor. Und doch greife ich morgens so selten nach Rock oder Kleid. Vor allem das Wetter hindert mich in Deutschland oft daran. Bei Regen und kaltem Wind macht es auch mit Feinstrumpfhose keinen Spaß. Es kostet Zeit, sich morgens für einen Rock zu entscheiden, weil ich dann auch der Rest des Outfits besser bedenken muss als bei der Jeans-Shirt-Kombi. Irgendwie bin ich zu faul geworden, das zu tragen, was ich liebe. Und deshalb habe ich beschlossen: Ich werde ich in meinem Urlaub 7 Tage lang nur Röcke tragen – ha! Ich zelebriere meine Weiblichkeit und ich freue mich darauf wie das kleine Mädchen, das ich nie war (in Wirklichkeit habe ich früher sogar Blumen und Glitzersteinchen auf der Jeans verweigert).

Hier kommt meine Sommerkleider-Inspiration, dieses Mal via Zalando:

Ich liebe diesen (und jeden) Sommer vor allem weiß im Kontrast mit knalligen Farben. Blumenmuster gehen natürlich auch immer; dieses Jahr sind die großen Blumen dran. Luftige Sommerkleidchen dürfen auch gerne frech gemustert sein – oder süß gepunktet.

Und für alle, die dieses Jahr nicht in den Urlaub können oder kein Budget mehr für den Sommersale haben, habe ich hier noch eine Zusammenstellung meiner Basics in Richtung Spätsommer oder Herbst. Diese Modelle kann man (spätestens mit Strumpfhose) auch in Deutschland regelmäßig tragen… und dazu werde ich mich ab jetzt auch wieder motivieren, denn ich liebe sie!

Das absolute Basic ist “das kleine Schwarze”. Ich mag es, ein etwas ausgefalleneres Modell auszuwählen, das trotz der Schlichtheit ein wenig aus der Masse heraussticht. Auch ein Maxirock gehört für mich seit diesem Jahr zur Spätsommer-Garderobe. Ich war lange skeptisch, weil ich kurze Beine habe, aber mit Pumps oder Sandaletten sieht der Maxirock auch an kleinen Frauen toll aus! Auch zum Pflichtprogramm gehört für mich ein schwarzer Volantrock und ein gemusterter Stoffrock. Die beiden kann man im Herbst superleicht zu einem einfachen Oberteil und einer schwarzen Feinstrumpfhose kombinieren. Neben dem klassischen Bleistiftrock – hallo sexy Geschäftsfrau – habe ich auch einen Jeansrock aufgelistet, obwohl ich Jeansröcken eigentlich abgeschworen hatte. Nicht mein Ding, dachte ich. Dieses High Waist Modell von ONLY finde ich aber richtig toll!

Tragt ihr auch gerne Röcke und Kleider oder lieber Hosen? Welche sind eure Lieblingsmodelle im August?

Dieser Post ist in Kooperation mit Zalando entstanden. Dies beeinflusst jedoch nicht meine Meinung. Es sind meine Ideen und Geschichten, die hier veröffentlicht werden. Lest dazu mein Kooperationsstatement. Das Copyright der verwendeten Bilder liegt bei Zalando.

Sabine


{Soulfood Sunday} Blaubeerblondies mit weißer Crisp-Glasur

Brownies? Lecker, aber gibt es so oft. Zum Geburtstag meiner Freundin Louisa habe ich mal Blondies, die hellen Schwestern der Brownies, gebacken – und zwar mit Blaubeeren und weißer Schokolade plus Cornflakes, weil sie die liebt. Außerdem sind Brownies/Blondies ein super Mitbringsel, denn sie lassen sich viel praktischer in Dosen packen als beispielsweise Muffins und sind dadurch auch mit vollem Gepäck im Bus transportierbar.

Blaubeerblondies

Zutaten (1 Blech)
6 Eier
450g Butter
450g Mehl
160g weißer Zucker
160g brauner Zucker
1 EL Vanillezucker
1 Zitrone (Saft)
250g Blaubeeren
1 EL Backpulver
1 TL Salz

Glasur
200g weiße Schokolade (300, wenn ihr bis zum Rand glasieren wollt)
2 Hände voll Cornflakes

Den Backofen auf 175 Grad vorheizen. Die Butter ganz kurz in die Mikrowelle stellen, damit sie weich ist, und mit den verschiedenen Zuckerarten – inklusive Vanillezucker – vermischen. Dann die Eier hinzugeben und ebenfalls untermixen. Darüber die Zitrone auspressen. In einer separaten Schüssel Mehl, Backpulver und einen Teelöffel Salz vermengen. Das Ganze unter die Butter/Eiermasse heben. Jetzt müssen nur noch die Blaubeeren in den Teig und ab damit auf ein mit Backpapier ausgelegtes tiefes Blech. 25 Minuten backen.

Die Glasur kommt auf die abgekühlten Blondies. Die Schokolade kann man einfach in der Mikrowelle erwärmen – Vorsicht, lieber zwischendurch ein paar Mal rausnehmen und umrühren, damit nichts anbrennt. Die Cornflakes könnt ihr vornehm mit einem Küchenutensil zerstoßen oder so wie ich einfach in der Hand zerdrücken. Sie kommen in die erhitzte, flüssige Schokolade. Die Glasur mit einem Pinsel auftragen und kalt werden lassen.

blueberry blondies

Habt ihr schon mal Blondies gebacken? Wenn nicht, wird es höchste Zeit!

Sabine


Dear July, you were so… stressful!

Von den Strapazen der letzten Bachelorklausuren habe ich euch schon hier erzählt – deshalb wende ich mich in diesem Eintrag den schönen Stunden des Monats zu. Auch wenn es nicht ganz so viele waren wie sonst.

Immerhin eins war gut für mich – dass es so viel und oft geregnet hat, denn bei solchem Wetter draußen kann ich mich drinnen super konzentrieren. Nicht nur für die Uni, sondern auch privat. Mein Storytellingprojekt Prinz & Fuchs gedeiht. Ich würde mich sehr über Likes auf Facebook und vor allem auch über instagram Follower unter @prinzfuchs freuen. Die Geschichte beginnt bald und ihr könnt mitmachen!

Für alle, die es noch nicht mitbekommen haben (kleiner Scherz am Rande): Wir sind Weltmeister! Ich freue mich für unsere Nationalmannschaft und fand es toll, Deutschland im Ausnahmezustand zu erleben. Auf der anderen Seite hat es mich sehr getroffen, wie selbst die deutschen Medien (oder soll ich sagen “gerade die deutschen”, irgendwie sind wir ja bekannt für das Genörgel) diese Stimmung herabgewertet haben, indem sie sich an Details festkrallten, die anderswo niemand schlimm fände. Schönes Deutschland und hässliches Deutschland im Juli 2014.

Außerdem gab es auf everydaysoap ein Rezept für einen seelenwärmenden Gnocchiauflauf und ich kaufte ein paar Blümchen für einen Geburtstag. Bei Blumen kann meine Kamera nie widerstehen!

Gegen Ende des Monats feierte ich mit meiner besten Freundin in ihren Geburtstag hinein. Wer mir unter @misspinoli bei instagram folgt, hat die witzige Story dazu schon gelesen. Auch für mein Memorybook und für Jennys Freundschaftsjahresbuch fand ich noch ein bisschen Zeit. Und heute flatterte dann noch eine liebe selbstgemachte Grußkarte von Aki ins Haus. Danke für die nette Überraschung!

Ein voller Monat, der zwar auch schöne Stunden hatte, aber bei dem ich ehrlich gesagt froh bin, dass er jetzt vorbei ist. Wie war euer Juli?

Sabine


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