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Memorybook August & September: Meine Scraproutine

Ihr Lieben, eigentlich wollte mit dem heutigen Memorybook-Eintrag alles aufholen, was ich seit dem letzten Eintrag im Juli gebastelt habe. Da das aber schon fast vier volle Monate gewesen wären, hätte euch die Bilderflut erschlagen, deshalb gibt es heute einen Sommerpost, damit auch ihr in Erinnerungen schwelgen oder euch auf den Winterurlaub an der Sonne (falls ihr so ein Glück habt), freuen könnt. Außerdem möchte ich euch ein bisschen von meiner Scraproutine erzählen. Vielleicht sind für den einen oder anderen ja nützliche Ideen und Tipps dabei.

Scrapbook
Scrapbook
Scrapbook

Atmosphäre & Arbeitsplatz

Scrapbooking ist für mich ein totales Entspannungsritual. Nicht nur freue ich mich über die Momente, die ich festhalte – an die erinnert man sich währenddessen schließlich zurück -, ich genieße auch das Ritual an sich. Bevor ich losbastle, räume ich mein Zimmer auf und schaffe mir so viel Platz wie möglich. Ich drehe die Heizung auf, ziehe etwas Bequemes an (okay, lasst euch nicht anlügen, ich trage zuhause immer eine Jogginghose) und begebe mich an meinen Arbeitsplatz. Der Schreibtisch reicht mir nicht, also stelle ich mir daneben noch meinen Hocker und meinen kleinen Sitzsack und nutze diese ebenfalls als Ablage für Papiere und Co.

Scrapbook Urlaub
Scrapbook Urlaub
Scrapbook Urlaub
Scrapbook Urlaub

Ganz an die Stirnseite des Schreibtisches stelle ich mein Notebook, um Sachen (Ereignisse, Orte, andere Bilder) noch einmal kurz nachschauen zu können. Oft lasse ich darauf auch eine Lieblingsserie oder ein Hörbuch laufen – am besten etwas, das ich schon kenne, damit es mich nicht zu sehr ablenkt. Daneben liegt auch mein Kalender, in dem ich alle Aktivitäten festgehalten habe und sie jetzt Stück für Stück abarbeiten kann – zu oft ist es mir schon passiert, dass ich ein Ereignis mittendrin übersprungen und mich dann über die versauten Seiten geärgert habe.

Scrapbook Urlaub
Scrapbook Urlaub
Scrapbook Urlaub
Scrapbook Projekt
Scrapbook Food

Vorgehensweise

Bevor ich mit dem Scrappen beginne, ordne ich mein Bildmaterial chronologisch und lege es so auf den Stapel, wie ich es nacheinander brauche. So passiert es mir noch weniger, dass ich etwas vergesse. Noch besser ist es, sich einen Monatstrenner reinzulegen. Es ist mir nicht erst einmal passiert, dass ich auf die Rückseite eines Papiers fröhlich mit Fotos aus dem nächsten Monat angefangen habe. Aah! In diesen Stapel könnte man jetzt auch Tickets, Kassenzettel und Co integrieren, ich lege diese aber meistens daneben.

Scrapbook Cover
Scrapbook Freude
Scrapbook Freizeit
Scrapbook Freizeit
Scrapbook Freizeit

Zuletzt noch ein paar Hinweise, die vielleicht offensichtlich sind, aber mir auch schon öfter mal missglückt sind:

– Neben dem Scrappen besser nichts essen, auch keine Kekse. Das endet IMMER in fettigen Fingern und verschmierten Fotos. Zur Stärkung lieber eine Pause machen und diese in der Küche verbringen.
– Im Voraus dafür sorgen, dass genug Papier und genügend Fotokleber da sind. Es ist so frustrierend, wenn man mittendrin aufhören muss!
– Nicht hetzen und drängeln. Scrapbooken ist am schönsten, wenn man sich ganz viel Zeit lässt. Die Ergebnisse werden einfach schöner, wenn man nicht den nächsten Termin im Nacken sitzen hat. Ich mache es deshalb meistens an einem Sonntag und rechne mit circa zweieinhalb Stunden pro Monat.

Im nächsten Memorybook-Post zeige ich euch die Oktober und November Seiten, die ich letzte Woche gestaltet habe. Würde euch dazu auch das Thema Materialien interessieren?

Sabine


Inspiration: It’s getting cold outside

Winterjacke

Es sind kühle fünf Grad, als ich durch das übrige Herbstlaub wate und diese Fotos schieße. Die Luft ist klar, so klar, dass sie bald wahrscheinlich überall von Weihnachtsdüften eingenommen wird. Vorfreude auf den ersten Weihnachtsmarkt macht sich in mir breit. Lebkuchen und Glühwein, ich komme! Was dabei absolut nicht fehlen darf, ist die richtige Winterjacke. Nichts ist ätzender, als auf dem Weihnachtsmarkt zu stehen und zu frieren – und wenn man die falsche Jacke trägt, hilft auch der dritte Glühwein nur gefühlt, denn die Erkältung folgt gleich. Ich trage dieses Jahr einen Parka. Er ist Second Hand und daher nicht mehr erhältlich, aber nicht verzagen: Es gibt zurzeit noch massig tolle Winterkleidung, zum Beispiel hier bei Bon Prix.

Bon Prix hatte ich, wenn ich ehrlich bin, bisher überhaupt nicht auf dem Schirm – ich hätte nicht erwartet, dass ich dort tatsächlich so schöne Winterjacken finden würde, die ich direkt selbst bestellen würde. Plus: Die Preise sind absolut studentenfreundlich. Wäre eine der folgenden Jacken eine Option für euch? Ich finde alle vier toll, denn ich mag es auch im Winter zwar schlicht, aber mit einem Hingucker.

Winterjacke

Winterjacke

Welche Art von Jacke mögt ihr am liebsten?

Dieser Post ist in Kooperation mit Bon Prix entstanden. Dies beeinflusst jedoch nicht meine Meinung. Lest dazu mein Kooperationsstatement. Das Copyright der verwendeten Produktbilder liegt bei Bon Prix, die Tragefotos gehören mir.

Sabine


{Soulfood Sunday} Mac n Cheese: the Swabian way!

Achtung, Achtung! Cleaneater, Veganismusprediger und Kalorienzähler bitte weghören! Zwar sollte Soulfood Sunday ursprünglich auch dazu motivieren, gesünder zu essen, aber manchmal kommt eben alles anders, als man denkt. Zum Beispiel, wenn man die typisch amerikanischen Mac n Cheese mit schwäbischen Kässpätzle kreuzt. Dann heißt es nämlich: Willkommen im Dirtyeating-Himmel.

Zutaten (2 Personen)
200g Maccheroni
100g ger. Emmentaler
50g Frischkäse
100ml Milch
1 Zwiebel
1 Knoblauchzeh
75g Speckwürfel
Petersilie
Olivenöl
Pfeffer, Salz

Das Wasser für die Maccheroni aufsetzen, dann die Zwiebel und den Knoblauch kleinschneiden und mit etwas Olivenöl in eine Pfanne geben. Erhitzen und gemeinsam mit den Speckwürfeln schonend anbraten. Die Maccheroni im Salzwasser kochen und nebenbei die angebratenen Zutaten mit der Milch aufgießen. Die fertigen Nudeln in dieses Gemisch geben und erst dann den Frischkäse und den Emmentaler langsam unterrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen. Die frische Petersilie kleinschneiden und am besten erst auf dem Teller über das fertige Gericht streuen. Lasst es euch schmecken! Denn was glücklich macht, das ist (in Maßen) auch der Gesundheit zuträglich…

Was sind eure liebsten Sünden? Oder denkt ihr gar nicht so sehr darüber nach, sondern esst, worauf ihr Lust habt?

In den letzten Tagen konnte ich übrigens einige neue Leser zählen. Herzlich Willkommen und danke! Ich freue mich über jeden Einzelnen von euch.

Sabine


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