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September Inspiration: Querbeet!

Butter bei die Fische: Heute gibt es keinen tiefschürfenden Text. Butter bei die Fische 2: Ich hasse diese Redewendung, weil sie grammatikalisch inkorrekt ist. Ungeachtet dessen gibt es heute jede Menge Inspiration! Ich bin momentan einfach total eingespannt mit Arbeit, Bachelorvorbereitungen und Bewerbungen – da bleibt kein Raum, meine schwirrenden Gedanken auf eine klare Zusammenfassung zu bringen. Trotzdem (oder gerade deshalb) lasse ich mich wahnsinnig gern von anderen Blogs, gut sortierten Onlineshops und dem einen oder anderen Künstler oder Designer inspirieren.

Ein genialer Blog, den ich diese Woche durch einen Freund aus England, der momentan in Bayern lebt, entdeckt habe, ist der von Liv Hambrett. Liv ist Australierin und lebt aktuell in Kiel. Ihr Blog ist eigentlich kein Geheimtipp mehr, denn ich bin mal wieder late to the party, während Liv schon ein internationaler Star ist. Falls ihr sie auch noch nicht kennt, schaut euch unbedingt die Kategorie “Germany & the Germans” an, ich habe so gelacht! Mit den meisten Beobachtungen liegt sie erschreckenderweise richtig… Ich hatte ja auch mal überlegt, solche Posts über England & die Engländer zu schreiben. Vielleicht hole ich das irgendwann noch nach.

Inspiration Nummer 2 ist das superniedliche Zimmer von Bonny. Lasst euch bei Bonny und Kleid inspirieren, wenn ihr so wie wir beide ein kleines Zimmer habt und nach Tipps sucht, es toll und effektiv einzurichten. Ich kann gar nicht fassen, wie abgestimmt alle Farben ihres Zimmers sind. Sogar die Ordner passen dazu, mein Gott…

Okay, der September ist der Monat der Inspirationen, die schon jeder kennt. Auch ich kenne ihn schon ewig (fast so ewig wie der Rest der Welt), aber ich bestaune seine Werke immer wieder gerne: Toni Mahfud, der Wahnsinnige!

Während ich im Sommer außerdem Lust auf Buntes hatte, stehe ich jetzt wieder mehr auf zeitloses, edles und etwas kantiges Design. Wie zum Beispiel das Grafikdesign von Mark Brooks oder diese tollen Kalligrafie Logos.

Ein etwas älterer, aber nicht weniger faszinierender Link führt mal wieder zu Lina Mallon. Für eine Freundin, die an dem Tag ihre Lehrerprüfung bestanden hatte, hat sie vor einigen Wochen ein unfassbar schönes, durchgestyltes Überraschungspicknick organisiert. Die perfekte Inspiration für alle, die ein Event in irgendeiner Form planen.

So viel zu meinen aktuellen Inspirationslinks. Ich hätte noch mehr gehabt, aber ich möchte euch den Spaß ja auch nicht durch Überflutung verderben. Was gefällt euch im September?

Sabine


{Soulfood Sunday} Oh Jamie! Shrimp Pasta at its finest!

Wenn ich euch gleich das Thema meiner Bachelorarbeit sage, lacht ihr wahrscheinlich. Zumindest habe ich mir schon von einigen mehr oder weniger verlässlichen Quellen sagen lassen, wie sehr es doch zu mir passe. Kürzlich kündigte ich schon im engeren Kreis an, dass ich später lieber Food Lady statt Cat Lady werden würde – und jetzt ist die Zeit gekommen, an diesem Karriereweg zu schrauben. Es ist semi-offiziell (noch bin ich bei der Materialsuche): Ich schreibe meine Bachelorarbeit über Jamie Oliver. Der Punk, der Familienvater, der Starkoch. Voraussichtlich wird es um die Markenstrategie in Verbindung mit sozio-kultureller Auswirkung gehen. Ihr wisst schon: Wie überzeuge ich den uninteressierten, Fastfood-vor-dem-Telly-fressenden Durchschnittsengländer von gesundem*, frisch zubereitetem Essen? Ahh. Es wird ein harter Brocken, das zu erörtern. Denn mir hat ein einziges nachgekochtes Rezept gereicht, um überzeugt zu sein. Ich frage mich: Wie kann man das NICHT wollen?!

Zutaten (2 Personen)
200g Penne Rigate
100g Garnelen / King Prawns
8-10 Cocktail-/Snacktomaten
75ml Sahne
1/4 Zitrone (Saft)
1 Knoblauchzeh
Olivenöl
Petersilie
(Rucola)

1. Wasser für die Nudeln aufsetzen.
2. Den Knoblauch fein hacken und die Tomaten nach Belieben schneiden.
3. Beides zusammen mit den Garnelen in etwas Olivenöl anbraten.
4. Während die Nudeln im Salzwasser kochen, das Angebratene mit der Sahne ablöschen.
5. Den Zitronensaft hinzugeben und die Sauce mit Petersilie und Rucola (optional) verfeinern
6. Die Nudeln abgießen und servieren. Fertig!

Es klingt so einfach – und es ist so einfach. Eine von Jamie’s key phrases: “It’s simple!” Gerade deshalb hat mich der Geschmack total von den Socken gehauen. Ohne mich selbst loben zu wollen (immerhin habe ich mir das Rezept nicht ausgedacht, nur nachgekocht): Ich dachte bei der ersten Gabel, ich sei im Restaurant. Oh my God! Selten habe ich etwas zuhause Zubereitetes so sehr genossen. Und das mag was heißen, denn wie ihr wisst, koche ich viel und gerne. Ich habe an Jamie’s Rezept fast nichts verändert, nur die Zitronensaftmenge etwas reduziert, andere Nudeln verwendet und ein paar Blätter Rucola hinzugefügt, die ich noch übrig hatte.

Eins ist jedenfalls sicher: Dieses Gericht ist ein absoluter Glücklichmacher. Und wenn dieser Jamie so weiter macht, weiß ich echt nicht, wie ich objektiv bleiben soll.

*Mit “gesund” meine ich in diesem Post übrigens in erster Linie “nicht aus der Dose/Schale/Folie”, denn das ist für Briten schon ein gewisses Niveau, wie ich in Leeds am eigenen Leib erfahren musste…

Sabine


{CMNT} Das 4-Monate-122-Dinge-Ausmistprojekt (Giveaway + Blog Sale)

Mein Leben und ich, wir haben große Träume und viele Pläne. Ob einer dieser Träume wahr wird und welchen Plan wir 2015 letztendlich umsetzen, wissen wir aktuell noch nicht, aber uns ist aufgefallen, dass wir trotz Konsumstopp-Projekt noch immer zu viel Krempel haben. Mit “Krempel” meine ich nicht nur unbrauchbare, alte, kaputte Sachen (obwohl es davon reichlich gibt), sondern auch Dinge, die ich einfach zu selten benutze, doppelt habe, aus irgendeinem Grund nicht mehr verwenden kann und so weiter.

Es ist ziemlich sicher, dass ich 2015 wieder umziehen werde. Zwar ist noch nicht klar, wohin mich die Reise führt, aber eins weiß ich: Ich will nicht diesen ganzen Ballast mitnehmen. Ich will reduzierter leben. Und deshalb folge ich dem Beispiel einiger Blogger, über die ich in der Flow gelesen habe: Ich miste aus. Jeden Tag eine Sache. Und das für vier Monate, vom 1. September bis zum 31. Dezember. 122 Dinge. Klingt viel, aber ich glaube, dass ich das zusammenkriege. Falls nicht, mache ich bei meinem alten Kinderzimmer weiter, denn dort liegt definitiv noch genug. Dokumentiert wird mein Versuch auf instagram unter losing122.



Die ausgemisteten Sachen werden in vier Kategorien sortiert: TRASH, GIVEAWAY, CHARITY und SALE. Und hier kommt ihr ins Spiel: Während die kaputten Sachen natürlich im Müll landen, möchte ich alles, was noch jemand anderem von Nutzen sein könnte, verschenken (charity = Altkleidersammlung, giveaway = an den, der sich meldet) oder verkaufen. Wenn ihr mir dann auf instagram folgt und etwas seht, das euch gefällt, könnt ihr euch melden und wir reden über Preis oder Versandweg. Was haltet ihr von der Idee?

Folgt meinem Side Project unter losing122.

Sabine


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