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[CMNT #7] Memory Book Mai

Guten Abend meine Lieben,
haltet ihr die Hitze noch aus? Ich hänge meine Füße konstant in einen Eimer mit Wasser, weil ich sonst selbst zu dieser Uhrzeit noch das Gefühl habe, zu kollabieren, aber HEY, wir wollen uns nicht beschweren, es ist wohl besser als der ewige Winter. Im Sommer kann man raus, und wenn es nicht gerade 35 Grad hat, kann man sogar ziemlich viel erleben. Ein paar Erlebnisse des letzten Monats habe ich in meinem Memorybook festgehalten – zugegebenermaßen noch zu milden bis eiskalten Temperaturen, aber das sieht man auf den Bildern nicht so sehr.







Mission accomplished: Im Mai habe ich definitiv mehr Memories als Things gesammelt!

Gefällt’s euch? So langsam fühle ich mich etwas unkreativ, weil ich den Eindruck habe, dass ich immer die gleichen Techniken anwende, aber das Ergebnis ist zum Großteil schon nach meinem Geschmack. Habt ihr Ideen für aufregendere Elemente im Scrapbook? :3

{Lebensraum #2} how to store your life in a 14m² room

Liebe Leser,

der erste Lebensraum Eintrag ist nun schon Monate her und dieser hier war lange Zeit in Planung, aber wie das eben so ist, braucht man ein bisschen mehr Zeit, um sich vollständig einzuleben, die Einrichtung zu komplettieren und auch eine Ordnung hineinzubringen, die praktisch ist und trotzdem noch gefällt. Wie ich schon einmal erzählt hatte, war mein altes Zimmer um Einiges größer. Mein jetziges Zimmer könnt ihr euch hier noch einmal ansehen. Ich musste mich also ein wenig anpassen und irgendwie schauen, wie ich meinen ganzen Kram in 14 Quadratmetern unterkriege. Inzwischen fühle ich mich unglaublich wohl in meinen vier Wänden, denn ich habe sie nicht nur zu meiner Zufriedenheit eingerichtet, was die Optik angeht, sondern auch durch ein paar Ordnungstricks Möglichkeiten gefunden, täglich bequem darin zu leben und alles wiederzufinden, was ich dazu brauche.

Bei mir ist es bestimmt nicht immer so aufgeräumt wie auf den Bildern, und auch aufgeräumt sieht nicht alles superclean aus. Ich mag mein kreatives Chaos. Trotzdem ist es wichtig für den Alltag, zumindest ein bisschen System ins Umfeld zu bringen. Seit ich mein ganzes Leben in 14qm unterbringen muss, bin ich ein Riesenfan des IKEA Katalogs, besonders des “Ordnen und Verstauen” Kapitels. An solch geniale Ideen komme ich mit meinen Mitteln wirklich nicht ran, aber ich finde, ich habe es ganz gut hinbekommen, denn dafür, wie wenig Platz ich habe, bin ich immer wieder erstaunt, wie unglaublich viel persönlicher Kram aus meinen Möbeln und Kisten ans Tageslicht kommt! Hier kommen ein paar Tipps und Kniffe, mit deren Hilfe ich viel Leben in wenig Raum unterbringe und mich trotzdem noch wohl fühle:


Ein 1,40 Bett in ein 14qm-Zimmer zu stellen, ist ein starkes Stück, weil damit schon gefühlt der halbe Raum voll ist. Ich will aber einfach kein schmäleres, mein Bett ist so ziemlich eine meiner größten Lieben. Dafür nutze ich den großen Platz, der darunter entstanden ist: In meinen zwei Bettkästen bringe ich vieles, was nicht täglich gebraucht wird, unter: Von Bettwäsche und Schlafhosen über Werkzeug bis hin zu Verpackungsmaterial und Ersatzbilderrahmen tummelt sich hier alles. Hinter den Bettkästen finden sich noch kleinere Boxen und mein kleiner Wochenendkoffer.


Bis auf meine Kleiderstange, meinen Schreibtisch, meinen TV-Wagen und mein Bücherregal besteht mein Zimmer aus geschlossenen Verstauungsmöbeln: Eine Kommode, zwei Container, ein Regal mit Tür und ein Nachttisch. Ich wollte zum Beispiel trotz des geringen Platzes in meinem neuen Zuhause unbedingt einen separaten Schminktisch haben. Dafür konnte ich aber nicht einen dieser Standardtische nehmen, die nur eine kleine Schublade haben, denn das hätte zu viel Platz weggenommen, ohne genügend Stauraum zu bieten. Stattdessen funktionierte ich einen Schubladencontainer um, der eigentlich unter Schreibtischen steht, und drehte ihn seitlich. Zugegeben, die Tischplatte könnte deutlich größer oder breiter sein. Sich auf so kleiner Fläche zu schminken ist etwas beengt, wenn dann das ganze Makeup, inklusive vielleicht einer großen Palette auf dem Tisch liegt. An der Stelle hätte ich schon gerne einen “richtigen” Schminktisch. Was ich aber auf keinen Fall missen möchte, sind die vielen großen Schubladen, die mir mein Container bietet! Da ich in einer WG lebe, habe ich im Badezimmer nur begrenzt Platz. Außerdem wende ich Pflegecremes etc sowieso lieber in meinem Zimmer an, das ist gemütlicher und geht mal eben zwischendurch. Ohne mein Containersystem würde ich niemals alle Produkte unterbringen, die ich besitze! Dasselbe gilt für den Schreibtisch, auch darunter steht ein Schubladencontainer, in dem ich eine Menge Arbeitswerkzeuge und Materialien unterbringe. Ein weiterer Vorteil von geschlossenen Möbeln ist, dass nichts verstaubt und nicht alles sichtbar ist. So lässt sich zum Beispiel mein chaotisches Süßigkeitenfach verstecken…

Etwas, das man vielleicht nicht gerne zugibt, was aber definitiv der Fall ist: Es gibt im Alltag immer wieder Sachen, die man mal schnell hin und her schmeißen muss, weil sie einen an dem Platz, den man gerade benötigt, im Weg sind. Das sind meistens Sachen, die man noch nicht irgendwo wegräumen kann, weil man sonst vergisst, sie zu erledigen. Es ist ganz cool, für solche Momente einen temporären Ablageplatz zu haben, den man nicht wieder freiräumen muss, wenn man dann ins Bett möchte oder wegem dem man sich nachts die Beine bricht. Dafür muss meistens mein Pouf herhalten, der eigentlich hauptsächlich als Leseplatz gedacht war und hübscher anzusehen ist als noch ein hölzernes Möbelstück. Und ihr seht: Obwohl ich sehr gerne einen schicken, halboffenen Nachttisch gehabt hätte, habe ich mich für die sinnvolle Variante mit zwei großen Schubladen entschieden. Auch da geht eine Menge rein…

Wo wir schon bei Schubladen und verschlossenem Stauraum sind: Auch wenn sich darin viel verstecken lässt, bringt es nichts, alles wahllos hinein zu schmeißen. Zwar hatte ich schon immer eine gewisse Ordnung nach Themen, aber innerhalb der Schubladen sah es chaotisch aus. Und das nervt mit der Zeit, weil es hässlich und unpraktisch ist und man immer irgendwie am Wühlen ist. Vor Kurzem kaufte ich deshalb Unterteilungen – für diesen Zweck gibt es verschiedene Arten von Behältern, wie sie auf dem Bild zu sehen sind, aber auch einfach Trennstäbe und -wände. Je nachdem, was in die Schublade reinpasst, praktisch ist das alles.



Okay, ich gebe es zu: Ich bin wirklich ein Fan des “Wegpackens”. Allerdings wird das Offene auch schnell zu viel, wenn man mal eine offene Kleiderstange (mit Schuhen) und ein großes Bücherregal im Zimmer stehen hat. Das bringt schon ziemlich viel buntes Leben in die Bude, dazu kommt der oft volle Schreibtisch, die gemusterte Bettwäsche und die kleineren Sachen, die auf Schminktisch und Kommode stehen. Das ist genug Lebendigkeit, da braucht es auch mal ein paar schlichte Kisten. Unter der Kleiderstange sind meine “Saisonboxen”, darin verpacke ich Schuhe, die ich in der aktuellen Jahreszeit nicht brauche, zur Zeit zum Beispiel meine Winterstiefel (sollte man meinen). Mein Papa hat mir außerdem ein Brett ans untere Ende der Kleiderstange gebastelt, auf dem alle meine Taschen Platz finden und jederzeit griffbereit sind.

Die Kleiderstange ist kreatives Chaos genug – wenn dann noch Klamottenberge rumliegen würden, würde ich mir vorkommen wie ein Messie. Da es aber nun einmal immer diese paar Kleidungsstücke gibt, die noch nicht in die Wäsche müssen, sondern nur auf den Warteplatz, habe ich mir einen solchen geschaffen: Ein (oder mehrere) Haken an der Tür lösen das Problem halbwegs subtil. So richtig schön werden schon einmal getragene Klamotten wahrscheinlich nie aussehen.

Da wir schon bei unschönen Dingen sind: Menschen produzieren Dreck und Müll. Puh, ein Schock, oder? Normaler Müll befindet sich natürlich nicht im Wohn- und Schlafzimmer, aber zumindest im WG-Zimmer hat man doch immer das Problem mit Wäsche. Meine Wäschetonne steht deshalb halbwegs diskret in einer Ecke, die einem vom Rest des Zimmers aus kaum oder gar nicht ins Auge fällt. Dahinter lagere ich auch mal ein paar Wasserflaschen, denn für jede einzelne in den Keller zu laufen, wäre mir wirklich etwas zu anstrengend… Außerdem ist es ganz nützlich, da sich so nur ein paar wenige Pfandflaschen ansammeln, bis ich das nächste Mal einkaufen gehe. Würden sie im Keller stehen, würde ich es wohl dauernd vergessen.


Eine Sache, die ich früher irgendwie immer übersehen habe, war die Tatsache, dass man ja auch auf dem Regal noch etwas abstellen kann. Das wäre ein idealer Platz für noch mehr Boxen, ich finde aber auch meine Ausgehschuhe dort oben ganz schick und praktisch. Außerdem staple ich meine Bücher mittlerweile in doppelten Reihen. Gut, das ist nicht unbedingt das Praktischste der Welt, aber doch deutlich besser, als einen Teil der Bücher auszumustern oder in den stinkigen Keller zu verfrachten. Ich sehe es als eine Art Übergangslösung, bis ich groß und reich bin und mir ein Zimmer voll Bücherregale leisten kann…

Weil ich in einem Altbau lebe, sind Regale an der Wand praktisch unmöglich. Die Wände sind einfach zu schlecht, um irgendetwas Schweres daran anzubringen. Was aber trotzdem geht, sind kleinere Sachen: Die Pinnwand erspart mir einen Teil der Zettelwirtschaft auf dem Schreibtisch und dient als Inspiration, die ich vom Schreibtisch aus gut sehen kann. Bei den hängenden Ketten wüsste ich hingegen gar nicht, wie ich sie sonst überhaupt verstauen sollte, ohne sie jedes Mal eine halbe Stunde entwirren zu müssen.

So bringe ich also mein Leben unter. Beim Schreiben dieses Eintrags habe ich wirklich noch einmal gemerkt, dass es stimmt: Ich fühle mich in meinem persönlichen Umfeld mittlerweile rundum wohl! Das ist mehr, als ich von meinem vorherigen “Zuhause” behaupten kann und ich bin echt froh um dieses helle, persönlich eingerichtete Zimmer. Ich hoffe, ich habe bei meinen Tipps jetzt nichts vergessen. Natürlich bin ich immer offen und dankbar für weitere Ideen von euch! Was sind eure Geheimtipps?

Der Mai in Bildern [instagram]

Liebe Leser, hattet ihr einen guten Start in den Juni? Der Mai ging so schnell vorbei, hier kommen noch meine Bilder. Ein bisschen spät bin ich dieses Mal dran, aber die Auswahl der Bilder war bei einem derart ereignisreichen letzten Monat auch nicht ganz einfach!


Latergram, aber ich fand es süß: Mädels und ich beim Fertigmachen | Fahrt zu Laura und Kuscheln unter ihrer Zebradecke :’D


Burgereskalation mit Louisa & Laura in FFM | Ich war beim Friseur! | Baby Orchideen ♥


Bücher aus der Stadt! | on the road | Laugen-Eier-Brötchen (das Gesunde entfernt)


Bolognese ♥ | Erinnerungen stöbern bei Oma | endlich mal wieder Kino


Amsterdam – ich liebe Niederländisch | 43er beim Pub Crawl | Scrapbooking


essie “bottle service” aus der aktuellen LE | Lustige Menschen bei IKEA | zurück an die staubige Uni…

Und wie war euer Mai, hattet ihr trotz des miesen Wetters auch so viel Spaß wie ich?

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